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Künstliche Intelligenz

Die immer größeren Möglichkeiten, die gerade LLMs ("Large Language Models") auch im Bereich des Journalismus bieten, sind Chance und Gefahr zugleich. Einerseits befähigen sie den Einzelnen, andererseits ersetzen sie vielerorts die eigenständige Recherche oder ermöglichen gar die Erstellung falscher Inhalte (Videos, Fotos, Texte), die allerdings so professionell und gut gemacht daherkommen, dass es schwierig scheint, überhaupt noch zu erkennen, was echt und was künstlich ist.

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Auf dieser Seite erfährst Du, ob und wie ich die KI nutze. Für maximale Transparenz.

So nutze ich die KI

Titel-Erstellung

Klickbare Überschriften sind nicht meine Stärke – dennoch sind sie (bis zu einem gewissen Grad) notwendig, um Interesse zu wecken. Manche der Titel meiner Videos und Texte sind deshalb mithilfe von KI entstanden.

Sprecher

Wenn in meinen Podcasts oder Videos Zitate vorgelesen werden oder ein Voice-Over (bei Übersetzungen) notwendig ist, übernimmt das eine von mir gesteuerte KI. Alle anderen Stimmen sind immer echt.

Denkanstoß

Manchmal hilft es, die KI zu fragen, welche Punkte man noch nicht bedacht hat oder welche konträren Sichtweisen es gibt. Natürlich dienen die Resultate nicht zur Recherche, aber doch als Denkanstoß.

Quellenschutz

Wenn ich Quellen vor Verfolgung schütze, nutze ich dafür unterschiedliche KI-Tools, die ich aus Sicherheitsgründen nicht genauer benennen kann – nur so viel: der Inhalt bleibt zu 100% authentisch.

Thumbnails

Thumbnails (also Vorschaubilder, beispielsweise bei YouTube) sollen hervorstechen. Normale Bilder reichen hier oft nicht aus. Deswegen nutze ich dafür entweder Photoshop oder eine KI.

Schnitt

Filmschnitt ist zeitaufwändig. Und die verfügbaren KI-Tools noch sehr begrenzt. Allerdings hilft beispielsweise Text-Based-Editing dabei, spürbar Zeit einzusparen und so schneller voranzukommen.

Echt – oder ein Deepfake?

Manchmal ist nicht klar, was echt ist und was von einer Künstlichen Intelligenz erstellt wurde.

Umso wichtiger ist der transparente Umgang mit KI im Journalismus.

Frage: welches der beiden Fotos unten ist eigentlich echt? (Auflösung unten)

Mein KI-Versprechen

Sämtliche Videoinhalte, Fotos und Texte stammen von mir selbst.

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Für meine Videos reise ich um die Welt. Mit viel Gepäck, mit teuren Kameras und viel Erfahrung. Das bedeutet zwar eine Menge Kosten und Zeitaufwand, manchmal auch Risiko, aber gefälschte Videos gibt es bei mir nicht.

Was Ihr in meinen Videos seht, habe ich selbst aufgenommen. Die einzige Ausnahme sind Videos aus Fremdquellen (z.B. Schnipsel aus Talkshows oder von Social Media, also Inhalte, die nicht von mir selbst stammen).

 

Auch meine Gedanken formuliere ich selbst und beschleunige den Prozess nicht durch die Zuhilfenahme von KI, mit der ich das Netz fluten könnte. Es wäre zwar erfreulich, ein größeres Publikum zu erreichen, allerdings dürfen die Inhalte deshalb nicht einer KI überlassen werden. KI nutze ich hin und wieder, um meine Rechtschreibung zu überprüfen.

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Meine Podcasts nehme ich immer selbst auf, mal frei gesprochen, mal mit Notizen auf dem Tisch, mal ungeschnitten, manchmal minimal geschnitten, um beispielsweise ein Husten oder Räuspern zu entfernen  – nur etwaige Zitate, Disclaimer oder Übersetzungen lasse ich von der KI vorlesen. So bleiben alle journalistischen oder intellektuellen Prozesse in Menschenhand.

 

Auch die von mir bei Instagram oder in meinen Artikeln verbreiteten Fotos sind von mir selbst aufgenommen.
KI-generierte Bilder veröffentliche ich dort nicht. Eine Ausnahme sind ggf. Titelbilder (wie Thumbnails bei YouTube), die oft eine Collage sind, die Interesse wecken soll. Hierfür nutze ich sowohl Photoshop, als auch KI-Tools.

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Dieses Thumbnail für YouTube wurde komplett von einer KI generiert.

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Inhalte und Gedanken sind bei mir zu 100% echt. Und bleiben es auch.

Künstliches Genie darf nie den Mensch überflügeln, ersetzen oder einen falschen Anschein erwecken.

Und schon gar nicht dürfen Inhalte der KI zu Zwecken der Manipulation genutzt werden.

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Auflösung: keines der beiden Fotos oben ist echt. Beide wurden von einer KI erstellt und zeigen, wie erschreckend realistisch binnen Sekunden computergenerierte Bilder schon heute aussehen – und jeden Tag werden die Modelle besser. Eine Gefahr für seriösen Journalismus. Genau deshalb teile ich auf dieser Seite, wofür ich selbst die KI nutze – und wo ich sie auch in Zukunft nicht einsetzen werde. Für authentischen Journalismus.

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