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  • AutorenbildTom David Frey

Warum ich Mitleid mit muslimischen Randalierern habe

Es wird geplündert und zerstört. Nicht nur in Frankreich, sondern auch hierzulande. Selbst vor Gewalt gegen Menschen schrecken die oftmals muslimischen jungen Männer nicht zurück, die ihren Frust an denen auslassen, die ihnen oder aber ihren Eltern Zuflucht in einem wohlhabenden Land geboten haben.


Niemand verurteilt die Täter – niemand verteidigt sie. Eine ernsthafte Debatte bleibt aus. Ein Plädoyer des Mitgefühls für die Männer, die nicht existieren, weil sie nach ihrer Ankunft keiner mehr sehen will.


Junge muslimische Migranten verüben Gewalttaten
Symbolbild

 

Diesen Blog-Artikel gibt es auch als Podcast 🎧


 


In den Medien kennt man die Randalierer und Gewaltstraftäter auch als "die Täter". Oder als "eine bestimmte Gruppe". Manchmal ist auch von "einer speziellen Klientel" die Rede.


Journalisten, Politiker, Staatsanwälte, Polizeibeamte, Kriminologen, Psychologen und Lehrpersonal: sie alle verbindet, dass sie etliche schöne Wortkombinationen bemühen, um den Bürgern ja nicht reinen Wein einzuschenken, um nicht auszusprechen, welche Menschen man eigentlich meint.


Die Angst vor klaren Worten, die doch gerade im Bereich der Kriminalität so wichtig sind, rührt nicht etwa von den Tätern selbst.


Die Kommentatoren, die ganze Tätergruppen hinter einem Schleier verstecken, fürchten sich nicht vor Racheakten der jungen Männer, nicht vor Kot im Briefkasten oder einem Messerangriff.


In vielen Fällen fürchten sie sich stattdessen davor, in die berühmte"rechte Ecke" gestellt zu werden, in der es sich nicht gemütlich lebt.

Einmal dort angekommen, ob begründet oder unschuldig, verabschiedet sich der gute Ruf schnell. Auch Aufstiegschancen lösen sich in Luft auf. Ebenso wie es Freunde gibt, die keine sind, und die flugs das Weite suchen. Vielleicht am schlimmsten: in der öffentlichen Debatte finden Menschen, die Tätergruppen auch beim Namen nennen, schnell gar nicht mehr statt.

Gerade die öffentlich-rechtlichen Medien, die Andersdenkende gerne als "Schwurbler" oder "Leugner" betiteln, brandmarken und abwerten, spielen eine Hauptrolle, wenn es darum geht, eine offene Debatte um jeden Preis zu verhindern.


Von einem auf den anderen Tag kommt jemand, der nicht von einer mystischen "Tätergruppe" spricht, sondern den Schleier wegwischt, in Verruf.



Wer ist "die bestimmte Gruppe" wirklich?

Interessant an der Debatte ist allerdings, dass vielen Bürgern durchaus bewusst ist, von wem die Rede ist. Trotz aller Geheimniskrämerei ist den allermeisten sofort klar, wer gemeint ist, wenn mal wieder von marodierenden Gruppen die Rede ist, die mit Gewalstraftaten auffallen.


Chilenen eher nicht.

Auch Italiener kommen nicht zuerst in den Sinn. Trotz all der Mafia-Geschichten.

Dann vielleicht Koreaner? Nein, auch die Ostasiaten sind in Mitteleuropa nicht gerade für auffällige Kriminalität bekannt.

Und selbst Chinesen, Schweden, Vietnamesen, Mexikaner und Kanadier passen nicht.


Die immer wieder auffallenden, scheinbar unaussprechlichen Gruppen, lassen sich allerdings in vielen Fällen einfach und präzise beschreiben. Oftmals bestehen sie nämlich aus:

  • jungen Männern

  • mit Migrationshintergrund oder Asylstatus

  • zumeist aus mehrheitlich muslimischen Ländern


Die ominöse"spezielle Klientel" besteht also in vielen Fällen, zusammengefasst und nicht zur großen Überraschung, aus jungen, muslimischen Männern. Beispielsweise mit türkischen oder aber mit arabischen Wurzeln.



Alltag in Europa?


Obwohl viele Medien die Thematik am liebsten totschweigen würden, kommt das Thema immer wieder hoch. Ob nun die Banlieues in Frankreich mal wieder in Brand stehen, ob sich italienische Badeseen zu Orten des Krawalls entwickeln, ob sich an Silvester in Köln die Gewalt an jungen Frauen entlädt oder ob es mal wieder zu einer (Gruppen)-Vergewaltigung kommt: Ruhe will nicht einkehren.


Echte Debatten, die fast nur noch abseits der großen Sendeanstalten geführt werden, die in vielen Fällen auf die Herkunft der Täter partout nicht eingehen wollen, fokussieren sich indes meist auf die Schuldfrage. Nicht auf die, wo die Gewalt herkommt.


Wird beispielsweise der 23-jährige Afghanistan-Flüchtling und Sexualstraftäter Mohammad M., der fünf junge Mädchen sexuell belästigt und unsittlich angefasst, eine von ihnen sogar vergewaltigt hat, in Regensburg von seinen Anwälten als "im Prinzip voll integriert" beschrieben, nachdem er auf Bewährung freigelassen wurde, dann folgen zwei Reaktionen, die so sicher sind, wie das Amen in der Kirche es einst war:


Rechts fordert man schier entsetzt ein höheres Strafmaß.


Links erklärt man kühl, der milde Richterspruch sei "kein Skandalurteil", da der "Erziehungsgedanke" über den "Strafgedanken" dominieren würde (hier nachzulesen).



Mitleid zeigen – mit den Tätern


Es ist an der Zeit, Mitleid zu zeigen.


Natürlich mit den Opfern, denen keiner zuhören will, aus Angst, man müsse am Schluss eine Tätergruppe beim Namen nennen.


Aber auch mit einigen Tätern.


Selbstredend nicht mit Sexualverbrechern, aber zumindest mit dem einen oder anderen Randalierer kann man durchaus Mitleid zeigen.


Denn wo die Debatten um Grenzen und Strafen am Ende nur im Sande verlaufen und dem Begriff der Sinnlosigkeit Gewicht verleihen, wo die Migrationskrise sich Jahr für Jahr zuspitzt, da muss man als Außenstehender attestieren, dass es die Ankunftsländer sind, nicht "die Täter", also Länder wie Deutschland, Frankreich und Schweden, die zu beschuldigen sind.



Sich gut fühlen


In ihrem Bestreben, gute Menschen zu sein, haben viele Europäer, die die Hässlichkeit der Realität fürchten, in vielen Herkunftsländern vollkommen unrealistische Bilder des Lebens in Mitteleuropa entstehen lassen.


Dort träumt man aufgrund der Politik der offenen Grenzen vielerorts vom schönen Haus, dem sicheren sozialen Grundeinkommen, von kostenloser Medizin, ebenso wie vom hoch dotierten Job, dem schnellen Auto und der schönen Frau – alles Dinge, die in Europa greifbar erscheinen.

Die Politik der selbsterklärten Weltoffenen, die junge Menschen dazu einlädt, ihre Heimatländer hinter sich zu lassen, anstatt diese wirtschaftlich zu restrukturieren, wirkt deshalb auf viele wie eine Einladung in eine bessere Welt.


Und einmal in Europa angelandet, werden viele der hoffnungsvollen jungen Männer dann allerdings bitter enttäuscht. Anstatt im Mercedes zum KaDeWe zu fahren, geht es nicht selten mit dem Bus zum Lidl um die Ecke.

Zwar scheinen Nahrungsmittel nicht knapp und werden auch vom fleißigen Steuerzahler bezahlt, was die Menschen auch am Gehen hindert, allerdings ist so ein Leben weder ehrbar noch sinnstiftend.


Migranten und Flüchtlinge leben in Deutschland in Armut
Symbolbild

Das Problem mit der Unehrlichkeit


Die Menschen allerdings, die beim Blick in den Spiegel auf das Antlitz eines guten Menschen zu stoßen hoffen, weil sie Grenzen geöffnet und der Migration keine Regeln in den Weg gestellt haben, sind das eigentliche Problem.


Denn sie sind es, die am Ende die moralische Verantwortung dafür tragen, dass junge Männer in Massen nach Europa streben, ihre Herzen gefüllt mit Hoffnung.


Und genauso, wie sie den Bürgern ihrer eignen Länder gegenüber unehrlich sind, wenn sie es nicht gestatten, dass Probleme attestiert werden, so betrügen dieselben sich als moralisch überlegen fühlenden Individuen auch die Einwanderer, die, einmal angekommen, nicht selten sang- und klanglos in der Bedeutungslosigkeit versinken und dort langsam aber stetig verrotten.


Dass dann Aufstände folgen – vielleicht denken mitteleuropäische Wähler der Grünen und linke Politiker nicht so, die es gewohnt sind, dass Bürger handzahm serviert werden und Kritik, wenn überhaupt, nur lauwarm aufkommt.

Aber vielleicht sind die Randale eine natürliche Reaktion gesunder Menschen auf falsche politische Versprechen, die am Ende Ausdruck von gerechtfertigter Enttäuschung sind. Enttäuschung über ein Leben ohne Sinn und Entwicklungsmöglichkeiten. Mit Lärm und Wut zu reagieren, anstatt sich einfach still zu verkriechen, wie die meisten Mitteleuropäer es tun, muss nicht per se falsch sein.


Wer weiß, vielleicht ist das Märchen – dass Europa niemanden zurücklässt und alle rettet – am Ende eben doch nur das: eine Fabel.


Es ist an der Zeit, dass Europa das versteht.


Und sich beim Blick in den Spiegel mit dem Antlitz eines Kontinents zufriedengibt, der nicht wunderschön, dafür aber allen Beteiligten gegenüber ehrlich ist, der Grenzen setzt und Menschen keine falschen Hoffnungen macht.

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Tom in Israel, Kibbuz Kfar Aza.jpg

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