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Zwei Jahre 7. Oktober: Das ist das neue Israel

  • Autorenbild: Tom David Frey
    Tom David Frey
  • 4. Okt. 2025
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 6. Okt. 2025

Das neue Israel fühlt sich bärenstark: Hamas ist dezimiert, Hisbollah zurückgekämpft. Selbst der tausende Kilometer entfernt liegende Drahtzieher Iran wurde trotz großer militärischer Drohgebärden auf offener Weltbühne von israelischer Dominanz und Taktik gedemütigt.

Und doch drohen das Leid und die zunehmende Isolation Israel grundlegend zu verändern. Nach zwei Jahren des Krieges befindet sich die junge Nation im Land der Vorväter irgendwo zwischen Trauma und Triumph.


Blutiger Handabdruck, aufgenommen in einem Kibbuz nach dem Massaker des 7. Oktober, Tom David Frey
Blutiger Handabdruck, aufgenommen in einem Kibbuz nach dem Massaker des 7. Oktober, Tom David Frey

Der "Rote Alarm"


Es ist kurz nach sechs Uhr. Lauter Alarm reißt an diesem Shabbatmorgen viele Menschen aus ihren Betten. Andere werden in den Ortschaften rund um den Gazastreifen beim frühen Spaziergang, beim Bad im Meer oder auf dem Fahrrad vom „Roten Alarm” überrascht. Tausende flüchten in Schutzbunker oder suchen anderweitig Schutz.


Indes werfen Terroristen der Hamas gezielt und per Drohne kleine Sprengsätze über den an der Grenze stehenden Wachtürmen ab – die Augen und Ohren der israelischen Aufklärung versagen und auch mögliche Wehrmaßnahmen sind außer Gefecht gesetzt. Danach reißen sie den Grenzzaun nieder, der Israel und den Gazastreifen voneinander trennt: Bulldozer ebnen den Weg. Schwerbewaffnete Terroristen auf Pick-Up Trucks und Motorrädern betreten erstmals den Boden des ihnen so verhassten jüdischen Staats. Auch die Seegrenze überwinden die vom Hass getriebenen jungen Männer. Mit Schnellbooten durchbrechen sie die israelische Seeblockade und richten am Zikim-Strand ein Blutbad unter den vor den Raketen schutzsuchenden Menschen an.


Den vollständigen Artikel findest Du in der Oktober-Ausgabe der Jüdischen Rundschau.

Jetzt online lesen oder die Zeitung in Papierform am Kiosk kaufen.



Anmerkung: In der veröffentlichten Version des Textes hat die Redaktion der Jüdischen Rundschau das Wort Palästinenser (bzw. palästinensisch) in Anführungszeichen gesetzt. Diese redaktionelle Entscheidung verändert die intendierte Aussage und wurde ohne vorherige Rücksprache mit mir als Autor vorgenommen. Ich distanziere mich von der damit verbundenen Relativierung und verwende den Begriff Palästinenser (bzw. palästinensisch) auch in Zukunft bewusst ohne Anführungszeichen.

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Tom David Frey, Juli 2024.jpeg

Die andere Perspektive.

Leitmedien – hier wie dort – berichten immer einseitiger. Ob Tagesschau oder New York Times: ähnliche Schlagzeilen, basierend auf denselben Agenturtexten.

Selbst die Einordnungen vieler Journalisten klingen heute nach politischer Massenproduktion.

 

Aber auch unter jungen Gegenmedien lässt sich ein Muster beobachten: Mitunter überlagert das „Dagegensein“ die unabhängige Einordnung.

 

Der Trend folgt dem Zeitgeist. Ich richte mich nach meinem Gewissen – frei von Ideologien, Dogmata und dem Drang nach Reichweite.

Tom David Frey, Fotoshooting 2025, 3.jpg

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Bei mir gibt es keine moralische Umerziehung. Und auch Verschwörungstheorien sucht man vergeblich.
Stattdessen biete ich Analysen, Eindrücke von vor Ort, Hintergründe, streitbare Essays und Einordnungen – unabhängig vom die Demokratie erstickenden Rechts-Links-Schema.

 

Meine Herangehensweise findet dabei nicht überall Zustimmung. Auch dass ich sage, was ist, ohne mich dabei um gewollte Korrektheiten zu bemühen, missfällt vielen. Wenn bei Social Media die nächste Hasswelle anrollt und wenn Kollegen mich als „Influencer“ etikettieren, um so der sachlichen Auseinandersetzung aus dem Weg zu gehen, dann verstehe ich das als Auszeichnung – meine Positionen treffen einen Nerv.

 

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